Rosenheim | Jobs & Arbeitgeber

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Rosenheim | Jobs & Daten zum Standort

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Rosenheim

Hier finden Sie alle relevanten Informationen über Stadt, Land und Leute in und um Rosenheim. Sei es für die Anmeldung am neuen Wohnsitz, einen guten Start in ein Vorstellungsgespräch oder für einen Gesprächseinstieg mit neuen Kollegen oder Nachbarn.

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Grundsätzliches

Die Stadt Rosenheim liegt im bayerischen Alpenvorland, am Zusammenfluss von Mangfall und Inn. Sie ist das wirtschaftliche, kulturelle und soziale Herzstück und dazu noch die drittgrößte Stadt in Oberbayern. Die zwischen dem Dreieck München, Salzburg und Innsbruck gelegene Stadt gehört zum Regierungsbezirk Oberbayern. Man nennt sie auch liebevoll “Tor des europäischen Südens”. Darüber hinaus ist Rosenheim eine Einkaufsstadt mit Erlebnisfaktor. In der Innenstadt gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, die keine Kundenwünsche offen lassen. Die südliche Atmosphäre und die alpenländischen Traditionen laden zu einem Bummel ein. Die pastellfarbenen Fassaden der Häuser, die Arkaden, die großzügigen Plätze und die alle Blicke auf sich ziehenden Zwiebeltürme verleihen dieser Stadt einen ganz besonderen Zauber. Ein Zauber, der auch seit vielen Jahren sowohl Bürger als auch Touristen immer wieder begeistert.

Mit der Nähe zu den Bergen, den vielen Seen und den breit gefächerten Freizeit- und Erholungsangeboten bietet die Stadt und der Landkreis Rosenheim einen idealen Ausgangspunkt für Urlaubsaktivitäten. Rosenheim ist zu jeder Jahreszeit immer eine Reise wert.

Im Übrigen hat die Stadt Rosenheim Traditionsbewusstsein, einen Sinn für Bodenständiges und zeigt gleichermaßen Offenheit für Neues, denn hier sind auch Holz-Know-how, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft beheimatet.

Das Wappen der Stadt Rosenheim

Eine silberne, heraldische Rose mit grünen Kelchblättern auf rotem Untergrund zeigt das Stadtwappen. Es sind Elemente aus dem Familienwappen der Hallgrafen aus Wasserburg, die auf dem Schloss Rosenheim ihren Sitz hatten. Dieses Hoheitszeichen wurde bereits ab dem Jahre 1374 als Siegel mit Rose und ab dem Jahre 1523 als Wappen nachweislich verwendet.

Statistische Daten der Stadt Rosenheim:

  • die Postleitzahl 83022, 83024, 83026
  • das amtliche Kfz-Kennzeichen lautet: RO
  • die telefonische Vorwahl lautet: 08031

Sitz und Adresse der Stadtverwaltung Rosenheim

  • Adresse: Königstr. 24, 83022 Rosenheim
  • Telefon: 08031 – 365-01,
  • Telefax: 08031 – 365-2001,
  • E-Mail-Zentrale: poststelle@rosenheim.de
  • Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr und Donnerstag: 14.00 – 17.00 Uhr

Rosenheim pflegt mit folgenden Orten partnerschaftliche Beziehungen:

  • Briancon – in Frankreich
  • Lazise – in Italien
  • Ichikawa – in Japan
  • Greiz – in Deutschland/Thüringen

Darüber hinaus ist Rosenheim mit der österreichischen Stadtgemeine Kufstein (Tirol) befreundet.

Die Wirtschaft von Rosenheim


Die Wirtschaftliche Entwicklung der Stadt

Seit der Römerzeit wird in dieser Region Handel getrieben und sie entwickelte sich rasant zu einer blühenden Handelsstätte. Besonders die Innschifffahrt und der Salzhandel trugen dazu bei. Rosenheim erhielt 1328 das Marktrecht und wurde 1864 zur Stadt erhoben. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erlebt Rosenheim eine beispiellose wirtschaftliche Entwicklung. Der Bau der Eisenbahn machte es möglich. Vor allem aber durch die Saline wurde die Stadt zu einem Wirtschaftsmittelpunkt des Inntales.
Zudem stieg die Zahl der Bevölkerung von 3.000 Einwohnern um 1850 innerhalb von 50 Jahren auf stolze 14.000 Mitbürger. Die Folge waren Veränderungen in der Verwaltung, im politischen und im sozialen Bereich. Krankenhäuser und Schulen wurden gebaut. Attraktive und neue Arbeitsplätze entstanden in Handwerk und Industrie. Dieser riesige Schritt in der wirtschaftlichen Entwicklung spiegelte sich auch in der Baustruktur wider und prägen noch heute das Stadtbild Rosenheims.

Rosenheim zeichnet sich durch seine verkehrsgünstige Lage aus und liegt in der Nähe der Wirtschaftszentren München, Salzburg und Innsbruck. Hinzukommen ein breiter und krisensicherer Branchenmix, hohen Leistungsfähigkeit und die hohe Kaufkraft in dieser Region.
Mittelständige Unternehmen prägen das Bild der Stadt. Traditionell hat hier die Holzindustrie ihren Sitz. Die Unternehmen agieren teilweise auch international – von Parkettböden bis zur Fenstertechnik.
Ein anderer wirtschaftlicher Schwerpunkt ist die Informations- und Kommunikationstechnik. Unternehmen aus Rosenheim sind besonders in den Bereichen Funk- und Telekommunikationstechnik, Antennentechnik, Softwareentwicklung mit IT-Dienstleistungen und Consulting aktiv.

Seit 1996 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Stadt- und Umlandbereich Rosenheim. Der SUR gehören 9 Mitgliedsgemeinden an
Gemeinsam verfolgen sie Ziele wie:

  • eine gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung und Förderung in der Region,
  • die Erarbeitung eines gemeinsamen Entwicklungskonzeptes,
  • eine Verbesserung der interkommunalen Abstimmung und
  • die Durchführung gemeinsamer Projekte.

Die Infrastruktur der Stadt Rosenheim

Allein schon die Lage des Wirtschaftsraumes Rosenheim ist ein entscheidender Faktor für die gute Entwicklung als Wirtschaftsstandort. Bereits die Infrastruktur mit ihrer verkehrstechnischen Anbindung an die Hauptverkehrswege über Straße und Schiene von und nach ganz Europa sind von Vorteil. Dazu kommt ein breites Angebot an Gewerbefläche in und um Rosenheim, ebenso viele Forschungs- und Bildungseinrichtungen und eine Hochschule als bedeutendstes Aus- und Wei-
terbildungszentrum für die gesamte Holzbranche. Die Nähe zu München, Innsbruck und Salzburg spielen ebenfalls eine große Rolle.

Die Industrie in der Stadt Rosenheim

Rosenheim ist ein starker Industriestandort mit hervorragenden Infrastruktur, einem günstigen Umfeld und einem guten Bildungssystem.
Zur Stärkung der Wirtschaftsregion ist Rosenheim Mitglied in den Städtekooperationen:

  • Stadtumlandbereich SUR,
  • Euregio Inntal – Gemeinden des Inntals in Bayern und Tirol,
  • EMM (Europäische Metropolregion München).

Die Gewerbegebiete:

  • Projekt Rosenheim Süd
    Entlang der B15 im Süden des Stadtgebietes und in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A 8 hat die Stadt Rosen-
    heim ein Gewerbegebiet mit 6,5 ha Gewerbeflächen zur Verfügung. Vor allem regionalen Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Dienstleistungen haben sich hier angesiedelt.
  • Projekt Bahnhofsareal
    Die Verkehrs- und Gewerbebrachen haben auf dem Bahnhofsareal von 20 ha eine innenstadtnahe Ergänzungsfläche gefunden. Der Bahnhofsvorplatz ist als mobiler Standort mit Angeboten eines frequentierten Nahversorgungspunktes ausgebaut worden.
    Nordwestlich sind Hotels, der Einzelhandel, Dienstleistungen und Gewerbe gefolgt. Im südlichen Bahnhofsgelände stehen Flächen für Forschung, Bildung, Technologie zur Verfügung.
  • Der Klepper-Park
    Auf dem ehemaligen Gelände der Klepper-Werke entstand im Jahr 1997 ein weiterer Gewerbepark in direkter Nähe zum Rosenheimer Hauptbahnhof. Es entstanden auf 18.000 qm Fläche Räumlichkeiten vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen der Büro-, Produktions-, Lager- und Logistikbranche. Die guter Lage zur Innenstadt, zum Bahnhof und zur Autobahn sind Pluspunkte.
    Weitere Standorte sind das Gewerbegebiet Schwaig und die BayWa-Wiese.
  • In der Innenstadt
    Rund 90.000 qm Handelsfläche bietet die historische Rosenheimer Innenstadt. In der gesamten Stadt laden 560 Einzelhandelsbetriebe auf einer Gesamtfläche von 222.000 qm zum
    Kaufen ein. Besonders die Fußgängerzone rund um den Max-Josefs-Platz ist hierbei sehr beliebt.
  • Der Aicher-Park
    Handelsmagnet der Einkaufsstadt Rosenheim ist das 580.000 qm große Aicher Gelände mit über 118 Geschäften auf einer Verkaufsfläche von über 60.000 qm.

Die Bildungsmöglichkeiten in der Stadt Rosenheim

In Rosenheim gibt es 15 Schulen. Sie sind in der Trägerschaft der Stadt Rosenheim.

Im Einzelnen sind es:

  • neun Grund- und Mittelschulen,
  • zwei Realschulen,
  • drei Gymnasien und
  • ein Sonderpädagogischen Förderzentrum.

Zusätzlich gibt es:

  • eine Waldorfschule,
  • eine Wirtschaftsschule (privat),
  • eine FOS mit weiterbildenden Berufsoberschule,
  • zwei Berufsschulen,
  • für Ausbildungsberufe fünf Berufsfachschulen und
  • die Rosenheimer Hochschule.

In Rosenheim werden an der Fachhochschule für Holzwirtschaft und Kunststofftechnik sowie der staatlichen Fachschule für Holztechnik folgende Fachkräfte ausgebildet:

  • Holzingenieure,
  • Holzwirte und Holztechniker
  • Industriemeister / Kunststoff

In der Gesundheitswirtschaft bietet die Region Rosenheim ebenfalls Bildungsangebote an.
Diese sind z.B.:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger

Angebote der beruflichen Fort- und Weiterbildung:

  • Pflegetherapeut

Studienangebote der Hochschulen:

  • Physiotherapie.

Die wirtschaftliche Lage der Stadt Rosenheim

Grundlage der Wirtschaftsstruktur sind die in Rosenheim international tätige Unternehmen – Kathrein, Steelcase, Krones,
Multitest, Hamberger, Gabor oder Danone. Ebenso die regionalen Unternehmen in den Bereichen Dienstleistungen, Handwerk, produzierendes Gewerbe.

Die Wirtschaft in Zahlen dargestellt

In der Stadt Rosenheim sind:
– 0,4% der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft,
– 28% im Produzierenden Gewerbe und
– 71,6% im Dienstleistungsbereich tätig.
Das jüngste Gewerbegebiet der Stadt liegt unweit der Autobahn. Mit 66.000 Quadratmetern Gesamtfläche wurde ein Gewerbegebiet zur Niederlassung für Handwerk, Firmen mit Dienstleistungen, Produzierendes und Verarbeitendes Gewerbe errichtet.

Gesundheitstourismus

Gemeinsam mit den Besuchern und den Patienten stellt diese Art des Tourismus rund 25% aller Übernachtungen und ist damit ein wichtiger und stetig wachsender Träger des Bereiches. Die Rosenheimer Gesundheitsregion will es zum wichtigsten Element der Vermarktung als – Unique Selling Proposition (USP) – machen. Die Vielzahl von spezialisierten Gesundheitsanbietern und Übernachtungsbetrieben gestatten einen facettenreich Wellnessurlaub mit gezielten professionellen medizinischen Maßnahmen.

Super Region Alpin Arc

Rosenheim liegt in der Handelsregion “Super-Region-Alpin-Arc”. Die Europäische Kommission beurteilt diese Areal als wirtschaftlich stärkste Super-Region der EU. Das ist durch die Nähe zu wichtigen Wirtschaftsregionen in Italien, Österreich und nach Osteuropa zu Tschechien und Ungarn ideal. Sowohl die günstige Autobahnanbindung, der Bahnknotenpunkt und der Flughafen München und Salzburg tragen dazu erheblich bei.

Der Arbeitsmarkt

Allein schon die Lage des Wirtschaftsraumes stellt eine wichtige Rahmenbedingung für die gute Entwicklung als Wirtschaftsstandort dar. Die Tatsache der Anbindung an europäische Hauptverkehrsadern über Schiene und Straße, die vielen Gewerbeflächen und die zahlreichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen sind ebenso wichtige Faktoren.

Der Arbeitsmarkt weist weiterhin eine positives Bild aus. Die Arbeitslosenzahlen sind gesunken. Gegenüber dem Vormonat Juni 2016 waren weniger Menschen auf der Arbeitssuche.

Im Überblick der Arbeitsmarkt in der Stadt Rosenheim – Juni 2016

  • Arbeitslose insgesamt: 3.140 Bürger | zum Vormonat verändert: 180 Bürger
  • Arbeitslosenquote insgesamt: 2,3 Prozent | zum Vormonat verändert: 0,2 Prozent

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit/Statistik)

Das Einkommen

Die Stadt Rosenheim nimmt unter den 25 kreisfreien Städten in Bayern den siebenten Platz ein. Das Einkommen, was jedem Einwohner im Durchschnitt jährlich zur Verfügung steht, beträgt 22.703 Euro. Der bayerischen Durchschnittswert liegt bei 22.767 EUR im Jahr. Ein durchschnittlicher Bundesbürger hat 10,7 Prozent weniger Einkommen in der Tasche. (Quelle: Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung für das Jahr 2012).

Das höchste Bruttogehalt in der Stadt Rosenheim wird in diesen Branchen gezahlt:

  • Telekommunikation,
  • Elektronik, Elektrotechnik,
  • Möbel- und Holzindustrie,
  • Pflegedienst.

In der Stadt Rosenheim liegt das durchschnittliche Industrieeinkommen (monatlich) bei 3.271,00 Euro. Damit liegt es 5 Prozent über den Bundesdurchschnitt von 3.105,00 Euro.

Die namhaften Bildungseinrichtungen und Unternehmen ziehen Pendler an. Sie kommen nicht nur aus dem Landkreis Rosenheim, sondern auch aus den österreichischen Bundesländern Salzburg und Tirol. Für ungefährt 13.000 Arbeitskräfte der Stad und dem Landkreis Rosenheim führt täglich der Weg nach München. Dank der leistungsfähigen Verkehrsanbindungen, besonders im Schienenverkehr, wird die Verflechtung mit dem Ballungszentrum München wird immer stärker.

Weitere Unternehmen aus Rosenheim und Stephanskirchen


RoMed Klinikum

In Rosenheim wird die Gesundheit groß geschrieben. Die Stadt Rosenheim und ihr Umland ist seit dem 19. Jahrhundert eine “natürliche” Gesundheitsregion. Das RoMed Klinikum Rosenheim ist ein Krankenhaus mit Schwerpunktversorgung Stufe II.
Das Klinikum verfügt über insgesamt 640 Betten. Jedes Jahr werden etwa 25.000 Patienten stationär und um die 35.000 Patienten ambulant behandelt.
Gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten, Reha-Einrichtungen , Kliniken und externen Partnern (Fachbereiche Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnheilkunde, Kinderchirurgie) gründete das Klinikum mehrere Zentren. Damit können die Patienten eine verbesserte fach- und klinikübergreifende kompetente Versorgung erhalten.
Seit 1978 ist das RoMed Klinikum Rosenheim Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Medizinstudenten finden hier eine herausragende Ausbildungsstätte. Seit dem Spätsommer im Jahr 2005 steht das Klinikum als medizinischer Lehrbetrieb auch für die Studenten und Studentinnen der Privatuniversität Paracelsus (Medizin) in Salzburg offen.

Im Klinikum Rosenheim gibt es folgende Kompetenzzentren:

  • ein Adipositaszentrum,
  • ein Ambulantes Op-Zentrum,
  • ein Brust- und Darmzentrum,
  • ein Diabeteszentrum,
  • ein EndoProthetikZentrum,
  • ein Fußzentrum,
  • ein Lungenzentrum,
  • ein Onkologisches Zentrum,
  • ein Perinatalzentrum,
  • ein Prostatakarzinomzentrum,
  • ein Schlafmedizinisches Zentrum,
  • ein Schilddrüsenzentrum.

Zusätzlich gibt es im RoMed Klinikum Rosenheim eine eigene große Krankenhausapotheke. Das Zentrum Physiotherapie unterstützt die in der Klinik befindliche Schmerztagesklinik und das Gesundheitstraining.
RoMed Kliniken befinden sich außerdem in Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn.

Kathrein

Kathrein ist ein international führender Spezialist für hochwertige Kommunikationstechnik. Durch Technologien von Kathrein können Menschen weltweit kommunizieren. Als kleines Unternehmen im Jahr 1919 gegründet, beschäftigt Kathrein derzeit etwa 7.700 Mitarbeiter weltweit und hat seinen Sitz in Rosenheim.

Die Geschäftsfelder:

  • Technologielösungen für bessere Geschäfte,
  • Mobile Kommunikation weltweit,
  • für bestmöglichen Radio- und TV-Empfang sorgen,
  • mit Breitband für schnelle und sichere Datenautobahnen sorgen,
  • zuverlässige Technik für Rundfunkübertragung liefern,
  • Kommunikation in Fahrzeugen regeln.

Vom Firmengründer Ingenieur Anton Kathrein als Ein-Mann-Betrieb begonnen, hat sich das Unternehmen zum internationalen Marktführer entwickelt.

Hamberger

Die Hamberger Industriewerke GmbH wurde vor über 150 Jahren gegründet. Das Familienunternehmen (eine Sägewerks, eine Zündholzfabrikation und einer Tonziegelei) entwickelte sich zu einer Firmengruppe mit über 2.200 Mitarbeitern.
1950 revolutionierte eine Hamberger-Idee den Parkettmarkt. Das Mehrschichtparkett wurde entwickelt. Im Jahr 1958 kamen Sportböden hinzu.
Heutiges Kerngeschäft ist die Herstellung von Bodenbelägen aus Holz und WC-Sitze. Die Firmenzentrale des weltweit tätigen Unternehmens ist in Stephanskirchen bei Rosenheim zu finden.

Die Hamberger Industriewerke sind in die Unternehmensbereiche:

  • Hamberger Flooring, Bodenbeläge, Sportböden, Laubholz- und Sägewerk, Strom,
  • Hamberger Sanitary, WC-Sitze,
  • Hamberger Retail, Baumärkte und
  • Land- und Forstwirtschaft gegliedert.

Das Unternehmen hat einen Jahresumsatz von 300 Millionen Euro und exportierten seine Produkte mit einem Anteil von 45% in 90 Exportländer.
Zum Produktionsstandort in Stephanskirchen gehört ein Blockheizkraftwerk. Die anfallenden Holzabfälle des Sägewerks, aus der Parkett- und Laminatbodenproduktion werden hier umweltfreundlich in Wärme und Strom überführt. Mit diesem Strom und der Wärme wird täglich auch Strom ins öffentliche Netz der Stadt Rosenheim eingespeist. Mit der Menge der Wärme könnten etwa 15.000 Einfamilienhäuser beheizt werden. Zudem könnten um die 20.000 Haushalte mit dem Strom des Hamberger Unternehmens versorgt werden.

Die Anreise zur Stadt Rosenheim

Egal ob mit dem Auto, dem Bus, der Bahn oder mit dem Flugzeug, Rosenheim ist einfach und schnell durch seine günstigen Verkehrsanbindungen zu erreichen.

Mit den täglich fast 20.000 Fahrgästen bedient der Bahnhof Rosenheim den siebtgrößte Bahnhof in Bayern. Im Rahmen der Landesgartenschau 2010 wurde der Bahnhof Rosenheim barrierefrei ausgebaut. Ein Tunnel stellt eine Verbindung zwischen Zentrum und dem südlichen Stadtgebiet her.

Einige Entfernungen nach Rosenheim:

  • von Innsbruck sind es 111 km,
  • Landshut sind es 88 km,
  • Salzburg sind es 83 km,
  • Mühldorf sind es 65 km,
  • München sind es 61 km und
  • Kufstein sind es 36 km.

Anbindung mit dem Flugzeug

Für die Stadt sind die Flughäfen München (ca. 110 km), Innsbruck (ca. 115 km) und Salzburg (ca. 75 km) gute Ausgangspunkte.

  1. Vom Flughafen München mit der S-Bahn 8 bis zur Station Ostbahnhof fahren. Die S-Bahn fährt alle 20 Minuten. Weiter den Zug bis nach Rosenheim benutzen. Die Gesamtfahrzeit beträgt etwa 1 bis 1,5 Stunden.
  2. Günstig ist auch der Flughafen Salzburg gelegen. Per Bus geht es zum Bahnhof und von dort aus mit dem Zug nach Rosenheim. Die Fahrtzeit beträgt auch hier etwa 1,5 Stunden.
  3. Vom Flughafen Salzburg bzw. Flughafen Innsbruck wird Rosenheim über die beiden Autobahnen A8 (München-Salzburg) und A93 (Rosenheim/Inntal-Brenner) angefahren.

Die Fahrzeit beträgt hier auch etwa 1 bis 1,5 Stunden.

Anbindung mit der Bahn

Rosenheim ist über ICE, EC, IC und Regionalzüge zu erreichen, denn es liegt am Kreuzungspunkt der Bahnstrecken München-Innsbruck und München-Salzburg.

Anbindung mit dem Bus

Der Regionalverkehr Oberbayern bietet Anbindungen zu den Gemeinden im Landkreise Rosenheim und darüber hinaus an.

Anbindung mit dem Auto

Die verkehrsgünstig Lage an den Autobahnen A8 München-Salzburg und A93 Rosenheim/Inntal-Brenner bietet eine bequeme Anfahrt. Von Norden her kommend ist die Stadt über die B15 Landshut-Rosenheim gut zu erreichen.

Anbindung im Stadtverkehr

Die Stadt Rosenheim betreibt 12 Linien für den Stadtbus und 4 Linien für den Nachtverkehr an.

Fahrzeiten:
  • Montag bis Dienstag 5 bis 12 Uhr,
  • Mittwoch und Donnerstag von 5 bis 23 Uhr,
  • Freitag von 5 bis 2 Uhr und
  • Sonnabend von 8 bis 2 Uhr.

Die Busse verkehren tagsüber im Stadtbereich Rosenheim aller 15 Minuten, im Landbereich im Stundentakt.

Die Nachbarstadt Kolbermoor ist mit der Linie 8 und 9 zu alle 30 Minuten zu erreichen.

Der zentrale Anlaufpunkt für den Busverkehr ist die Bushaltestelle Stadtmitte. Dort befindet sich das Informations-Center und das Kroiss TicketZentrum .

Die Fahrplanauskunft und ein Ablaufmonitor ist über das Internet abrufbar. www.http://stadtverkehr-rosenheim.de/

Die Naturschutzgebiete

Im Stadtgebiet von Rosenheim gibt es drei Landschaftsschutzgebiete, ein Naturschutzgebiet, sowie ein FFH-Gebiet. Die Gesamtfläche aller Gebiete beträgt etwa 520 Hektar. Das ist die Natur quasi vor der Haustür. Seit 2012 gibt es in Rosenheim einen Stadtökologischen Themenweg. Hier sollen Besuchern und Gäste der Stadt über die Natur und ihre Bedeutung im städtischen Umfeld wissenswertes erfahren.

Zahlen zur Bevölkerung in Rosenheim

In etwa 60.000 Bürger leben und wohnen in der Stadt Rosenheim. Wird das Umland dazu gezählt, sind es etwa 140.000 Bewohner. Rechnet man teilweise die angrenzenden Orte von Österreich und Nordtirol hinzu, beträgt die Gesamtzahl mehr als 350.000 Menschen. In den letzten Jahren wuchs die Bevölkerungszahl um ca. 3 Prozent. Voraussichtlich bis 2028 wird sie auch weiter ansteigen.

Statistik für die Stadt Rosenheim

  • Bevölkerung Dezember 2015: 62.324 Einwohner,
  • davon 12.279 Ausländer,
  • weibliche Bevölkerung: 31.952 Personen,
  • männliche Bevölkerung: 30.399 Personen.

(Quelle Einwohneramt Stadt Rosenheim)

Den Einwohnern steht eine Fläche von 37 km2 zur Verfügung. Dementsprechend leben auf einem km/2 1.630 Menschen. Die Stadt Rosenheim gehört zu den dicht besiedelten Gebieten in Deutschland.

Die Stadtteile von Rosenheim

Die Stadt gliedert sich insgesamt in 30 Ortsteile. Im Einzelnen sind es:

  1. Aising
  2. Aising-Schönau
  3. Aisinger Landstraße
  4. Aisingerwies
  5. Au bei Happing
  6. Au bei Rosenheim
  7. Rosenheim
  8. Brucklach
  9. Happing
  10. Heilig Blut
  11. Hohenofen
  12. Kaltmühl
  13. Kaltwies
  14. Oberkaltbrunn
  15. Unterkaltbrunn
  16. Oberwöhr
  17. Pang
  18. Pösling
  19. Schlipfham
  20. Schwaig
  21. Stocka
  22. Westerndorf
  23. Westerndorf St. Peter
  24. Egarten
  25. Erlenau
  26. Fürstätt
  27. Langenpfunzen
  28. Mitterfeld
  29. Wehrfleck
  30. Wernhardsberg

Die Menschen und Leute in Rosenheim

Rosenheim liegt am Zusammenfluss von Inn u. Mangfall. Die Stadt liegt mitten in einem vielbesuchten Fremdenverkehrsgebiet – genau in den Regionen Wendelstein, Chiemsee und dem Inntal. Sie zählt zu den schönen Städten am Inn mit viel bayerischer Lebensart, italienischem Flair, und einem hübschen Altstadtbild. Die Flaniermeilen mit den schmucken Häusern, Fußgängerzonen, Durchgängen und Gewölbe, die gepflegten Parkanlagen und vielen Freiflächen laden zum Verweilen ein.

Die Stadt und der Landkreis Rosenheim bieten dazu viele Gelegenheiten für eine sportliche Betätigung. In einer Broschüre des Sportamtes können alle Möglichkeiten in den Sporteinrichtungen und Sportvereine nachgelesen werden.

Zudem sind in gut 30 Fahrminuten mit dem Auto die Wandergebiete der Alpen und die wunderschönen Seen erreichbar. Ein Paradies und Erholungsorte für alle Mountainbiker und Freizeitradler, Bergwanderer, Kletterer und Gleitschirmflieger. Aber auch für Schwimmer, Segler und Windsurfer. In der kalten Jahreszeit ist das Umland der Treffpunkt für Freunde Wintersports, also für Skifahrer, Eisläufer und Snowboardliebhaber.

Rosenheim ist mit 60.000 Bürgern das wichtigste Oberzentrum Oberbayerns, nach München und

Ingolstadt. Seit dem Jahr 2000 wuchs die Stadt in etwa um 110 Einwohner pro Jahr.

Bis 2030, so wird eingeschätzt, wird sich Rosenheim nach aktueller Vorausschau ungefähr um 3.400 weitere Einwohner vergrößern.

Die Lebenserwartung der Einwohner in Rosenheim:

Etwa 82,9 Jahre werden im Durchschnitt die Frauen in der Stadt Rosenheim jung. Das ist 4,8 Jahre mehr als die mittlere Lebenserwartung der Männer. Sie werden im Mittel ein Alter von 78,1 Jahren schaffen. In Kalendertagen dargestellt leben Frauen damit statistisch gesehen 1.753,2 Tage länger als Männern.

Umgerechnet stehen für 100.000 Einwohner in der Stadt 333 Ärtze zur Verfügung. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt im Vergleich mit 160 Ärzten viel niedriger. In Bayern beträgt der Durchschnitt 176 Ärzte je 100.000 Einwohner.

Was Land und Leute sehr bekannt gemacht hat, ist die ZDF-Serie “Rosenheim Cops. Seit dem 9. Januar 2002 flimmert sie regelmäßig über die Bildschirme. Seit jenem Tag sind 349 Episoden in 15 Staffeln entstanden. Gedreht wurde ausschließlich im Raum des südlichen Bayerns. In der Serie fungiert das Rosenheim Rathaus als Polizeipräsidium. Das Fremdenverkehrsamt Rosenheim bietet für neugierige Touristen eine Tour zu den Drehorten der ersten Staffeln an.

Rosenheimer Persönlichkeiten – historisch und heute

Zu diesen Söhnen und Töchtern der Stadt zählen u. a.:

  • Adlzreiter von Tettenweis, Johann,Hofkanzler,
  • Finsterwalder, Sebastian, Mathematiker,
  • Enzensperger, Josef, Bergsteiger, Meteorologe,
  • Rösner, Willy, Schauspieler,
  • Fend, Fritz, Automobilkonstrukteur,
  • Fischbacher, Siegfried, Künstler (Zauberei),
  • Nasar, Sylvia, Journalistin,
  • Baumann, Ludwig, Bass-Bariton,
  • Binder, Wolfgang, Sportler und Moderator,
  • Benecke, Mark, Kriminalbiologe,
  • Offel, Katharina, Springreiterin,
  • Schweinsteiger, Tobiaas, Fußballspieler,
  • Ludwig, Astrid, Bond- und Komplexe Indizes-Spezialistin.

In Rosenheim lebten und arbeiteten

  • Mayr, Julius, Arzt und Schriftsteller,
  • Preußler, Otfried, Kinderbuchautor,
  • Stoiber, Edmund, ehemaliger Ministerpräsident,
  • zu Guttenberg, Karl-Theodor, Politiker,
  • Schweinsteiger, Bastian, Fußball-Nationalspieler.

Die Ehrenbürger von Rosenheim

Die Ehrenbürgerschaft wird nur wenigen Persönlichkeiten verliehen und ist die höchste Auszeichnung der Stadt. Der Stadtrat beschließ die Verleihung und wird mit der Aushändigung einer Urkunde und Anstecknadel vollzogen. Seit 1905 wurden 12 Ehrenbürger ernannt, aber auch 4 Ehrenbürgerrechte aberkannt bzw. gestrichen.

* Bram, Max: 1855-1935,

Ein Münchner Oberlehrer, der die Städtische Galerie stiftete.

Ehrenbürger seit dem 19. April 1905

* Eid, Ludwig: 1856-1936,

Erster Stadtarchivar und Gründer des Historischen Vereins und der Städtischen Sammlungen, Oberstudiendirektor

Ehrenbürger seit dem 7. Mai 1909

* Jakob, Anton: 1851-1937,

Baute das Schulwesen mit der Königliche Realschule mit gewerblicher Fortbildungsschule aus, Oberstudiendirektor

Ehrenbürger seit dem 29. Januar 1919

* Wüst, Josef: 1860-1929,

Der Hofrat war vom 1. Juni 1889 bis 22. Februar 1919 Bürgermeister.

Ehrenbürger seit dem 29. Oktober 1929

* Klepper, Johann: 1868-1949,

Der Schneidermeister war Gründer der Klepperwerke (Faltbootwerft) und Kulturförderer.

Ehrenbürger seit dem 23. Mai 1948

* Gietl, Theodor: 1877-1961,

Der Glasermeister und Gewerberat förderte das heimische Handwerk.

Ehrenbürger seit dem 21. Dezember 1955

* Aicher, Georg: 1887-1967,

Der Holzfabrikant war Mitbegründer des Holztechnikums.

Ehrenbürger seit dem 20. März 1957

* Ritter von Lex, Hans: 1983-1970,

Er war Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und Staatssekretär im Bundesinnenministeriums

Ehrenbürger seit dem 15. September 1964

*Gerhardinger, Constantin: 188-1970,

Der Kunstmaler widmete sich der Pflege des Nachlasses von Max Bram.

Ehrenbürger seit dem 31. Juli 1968

*Spieler, Ludwig: 1889-1971

Er war Stadtrat, Zweiter Bürgermeister und Geschäftsführer der Konsumgesellschaft.

Ehrenbürger seit dem 5. März 1969

* Dr. Steinbeißer, Albert: 1910-1991,

Er war Stadtdirektor und Oberbürgermeister (19. September 1965 bis 30. September 1977).

Ehrenbürger seit dem 14. September 1977

* Dr. Stöcker, Michael: 1937-2013,

Er war Staatsanwalt und Oberbürgermeister (1. Oktober 1977 bis 30. April 2002)

Ehrenbürger seit dem 30. April 2002

(Quelle: Stadtarchiv Rosenheim)

Die Tourismusinformation Rosenheim bietet geführte Rundgänge über den Rosenheimer Friedhof “Stöttenfeld” an.

Bemerkenswerten Persönlichkeiten und Familien haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Die Grabstätten sind teilweise noch gut erhalten.

Ebenfalls werden von der Tourismusinformation interessierte Gäste auf Spurensuche unvergessene Biografien der Stadtgeschichte gebeten. Rosenheimer Originale und Persönlichkeiten werden über Straßennamen und Gebäuden bei einem kurzweiligen Stadtspaziergang in überlieferten Geschichten und Anekdoten vorgestellt.

Der Landkreis Rosenheim

Der Landkreis Rosenheim ist mit seinen über 250.000 Einwohnern der zweitgröste Kreis in Bayern. 43 Gemeinden sowie die Städte Kolbermoor, Bad Aibling und Wasserburg am Inn gehören dem Landkreis Rosenheim an. Der bayerischen Teil des Unterinntals hat viele Seen und Flüsse zu bieten. Zu ihnen gehört der Chiemsee – das Bayerische Meer, der Simssee – der größte See im Landkreis Rosenheim und das älteste Naturschutzgebiet des Kreises – die Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte. In der Vergangenheit der stark industriell genutzte Fluss Mangfall wird in unseren Tagen wieder erfolgreich renaturiert. Auf dem Inn gibt es örtlich den Schiff-Fahrgastverkehr. Beispielsweise zwischen Kufstein, Oberaudorf oder Wasserburg.

Der Wenger-Stadl ist die einzigste Alm-Hütte (Oberaudorf) und der Der Große Traithen mit seinen 1852 m der höchste Berggipfel in der Gegend. Der tiefste Punkt liegt am Inn. Das Stauwerk Teufelsbruck liegt nur 413 Meter über Normalnull. Mit der flächenmäßigen Ausbreitung von fast 1439 Quadratkilometern nimmt der Landkreis Rosenheim die siebente Stelle in Bayern ein.

Die Nachbarkreise des Landkreis Rosenheim sind:

– Miesbach, München, Ebersberg, Mühldorf am Inn, Traunstein.

Das österreichische Bundesland Tirol grenzt mit dem Bezirk Kufstein im südlichen Zipfel an.

Der Landkreis Rosenheim ist durchzogen von 34 Landschaftsschutzgebieten, 23 FFH-Gebieten und 13 Naturschutzgebieten. Darüber hinaus gibt es mindesten 34 vielgestaltige Geotope, die Einblicke in die Erdgeschichte schenken.

Die Region zählt zuden beliebtesten Ferien- und Reisezielen für Familien, aktive Urlauber, Kulturinteressierte und gesundheitsbewußten Gästen. Ebenso für kurzzeitige Kongress- und Tagungsgäste.

Statistische Daten vom Landkreis Rosenheim:

  • Fläche: 1.439,54 km²,
  • Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner je km²,
  • das amtliche Kfz-Kennzeichen lautet: RO, AIB, WS,

Sitz und Adresse der Kreisverwaltung Rosenheim:

  • Adresse: Wittelsbacherstr. 53, 83022 Rosenheim
  • Telefon: 08031 392 01,
  • Öffnungszeiten: Montag – Freitag 08:15 – 12:00 Uhr und
  • Donnerstag: 14:00 – 17:00 Uhr.

Das Wappen für den Landkreis Rosenheim

Im oberen Drittel zeigt das Wappen bayerische weiß-blaue Rauten. Diese wurden aus dem Wappen der Wittelsbacher übernommen. Die linke Seite enthält zwei Seerosenblätter. Sie stehen für den Osten des Landkreises, den Chiemgau. Ein roter Löwe mit goldener Krone auf der rechten Seite des Wappens steht für die Stadt Wasserburg. In seiner jetzigen Gestalt wurde das Wappen am 14. Mai 1976 eingeführt.

Zahlen zur Bevölkerung im Landkreis Rosenheim

Die Zahl der Bevölkerung entwickelte sich vom Jahr 1840 ausgehend von 52.951 Einwohner auf 253.126 Einwohner im Jah 2015.

Die meisten Einwohner im Landkreis Rosenheim haben die Ortschaften Bad Aibling mit 18.121, Kolbermoor mit 18.138 und Bruckmühl mit 16.127 Personen.

Der Landkreis Rosenheim erweiterte sich zwischen den Jahren 1988 und 2008 um fast 53.000 Einwohner. Das sind rund 27 % mehr Menschen. Auf einen km2 kommen 168 Einwohner. Das Bayerische Landesamt für Statistik sagt dem Landkreis Rosenheim auch auf längere Zeit einen mäßigen Zuwachs voraus. Bis zum Jahr 2030 wird der Landkreis Rosenheim etwa 2,7 Prozent mehr Bewohner haben. Grund hierfür ist wohl auch die relativ kurze Entfernung zur Landeshauptstadt München. Die Münchner, denen der Wohnraum und die Lebenshaltungskosten zu teuer werden, weichen immer mehr auf das Umfeld der Stadt aus.

Die bewirtschaftliche Fläche des Landkreises dient vielfach der Milchviehaltung. In den Ortschaften Kolbermoor, Wasserburg am Inn und Raubling befinden sich größere Industriebetriebe. Beliebte Rehabilitations- und Kureinrichtungen befinden sich in Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bad Endorf, Prien und Vogtareuth.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Rosenheim

Der Arbeitsmarkt hat sich in letzter Zeit wieder positiv entwickelt. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im Landkreis Rosenheim verringert. Von 10 080 Arbeitssuchenden im Februar 2016 ist die Zahl auf 9440 rückläufig. Damit ist die Arbeitslosenquote mit einem Minus von 0,2 Prozent wieder auf 3,3 Prozent gesunken.Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag sie bei 3,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote bei Männern liegt höher als bei den Frauen. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist ebenfalls positiv. Jugendlichen haben sehr gute Möglichkeiten eine betriebliche Ausbildungsstelle zu bekommen.

(Quelle: Agentur für Arbeit Rosenheim)

Der Ausbildungsstellenmarkt ist im Landkreis Rosenheim ist sehr gut. Für die Jugendlichen ist die Situation sehr günstig. Bei den Wünschen für die Ausbildungsberufe liegen die kaufmännischen Berufe im Bereich der Verwaltung und im Einzelhandel an erster Stelle. Der Kfz-Mechatroniker und die medizinische Fachangestellte liegen an zweiter Stelle der Skala nach Beliebtheit.

Nach wie vor prägen in den Dörfer die bäuerlichen Familienbetriebe die Wirtschaft im Landkreis Rosenheim. Rund 23 Hektar landwirtschaftlich genutzten Fläche ist die durchschnittliche Betriebsgröße. Hauptsächlich Futterbaubetriebe mit Milchviehaltung prägen das ländliche Bild.  In rund 2.100 Milchviehbetrieben werden etwa 400.000 Tonnen Milch von 62.600 Milchkühen erzeugt.

Der Trend zu einer artgerechten Haltung hält unvermindert an. Betriebliches Wachstum findet vor allem in den kleineren Betrieben statt.

Das Einkommen im Landkreis Rosenheim

Laut Mitteilung vom Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung hatte jeder Einwohner im Jahr 2011 in Bayern ein verfügbares Einkommen von 22.086,- Euro. Zwischen den einzelnen Kreisen ergaben sich jedoch erhebliche Unterschiede.

Hierzu ein Beispiel:

Der Durchschnittswert des Einkommens einer Sekretärin/Sekretär liegt in Bayern bei 2.490 EUR brutto. Männer verdienen in diesem Beruf im Schnitt 8 Prozent, das sind 181 EURuro, mehr als Frauen.

  • In der Stadt Rosenheim bei 2.485 EURuro.
  • In Mühldorf am Inn bei 2.500 EURuro.
  • Im Berchtesgadener Land bei 2.159 EURuro.

Von den 387 Landkreisen und kreisfreien Städten in der Region Bayern landet der Landkreis Rosenheim beim Wirtschafts-Ranking auf dem neunten Rang. Demnach hat jeder im Landkreis Rosenheim im Jahr ein verfügbares Einkommen von 25.935 Euro auf der Hand. Die Arbeitslosigkeit ist mit 2,8 Prozent sehr niedrig.

Weit abgeschlagen und auf der statistischen Skala weit unten ist dagegen das Berchtesgadener Land. In der Statistik nimmt es den Platz 271 ein. Das verfügbare Einkommen beträgt hier 20.556 Euro. Die Quote der Arbeitslosigkeit liegt bei 4,1 Prozent.
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Zu den großenn Unternehmen der Region zählen u.a.:

  • Molkerei MEGGLE Wasserburg GmbH & Co. KG, 2.700 Mitarbeiter,
  • RKW SE, 3.000 Mitarbeiter,
  • Schön Klinik, 9.200 Mitarbeiter,
  • Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, 1.800 Mitarbeiter,
  • Textilservice Stangelmayer, 420 Mitarbeiter

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Der Landkreis Rosenheim ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Die vielseitige Landschaft mit ihren Berge, den Hügeln, den vielen Seen, Mooren und Wäldern könnten aus einem Bilderbuch stammen. In der Zwischenzeit leben mehr als 250.000 Menschen in dieser Region und haben daraus eine der erfolgreichsten Gebiete Europas gemacht.

Der Landkreis Rosenheim umfasst 46 Gemeinden. Die Städte sind: Kolbermoor, Bad Aibling und Wasserburg. Bad Endorf, Bruckmühl, Neubeuern und Priensind tragen den Titel “Marktgemeinde”. In Bad Aibling und in Kolbermoor wohnen die meisten Menschen. Die kleinste Gemeinde, sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl als auch her, ist die Gemeinde Chiemsee. Die größte örtliche Ausdehnung hat die Gemeinde Aschau mit fast 80 Quadratkilometern.

Die Landkreise Rosenheim gehört zu den zehn wirtschaftsstärksten Regionen in ganz Bayern. Der Arbeitsmarkt entwickelt weiterhin sehr gut. Mit 8500 gemeldeten Erwerbslosen ist es der Stand der niedrigste Arbeitslosigkeit seit 24 Jahren. Der Landkreis hat mit 2,6 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im Bezirk. Den meisten Firmen steht weiter eine optimistische Zukunft bevor. Die Einstellungsbereitschaft der Firmen ist hoch. Nicht besetzte Stellen bieten besonders das verarbeitende Gewerbe, Bauwirtschaft, Handel (Autohäuser), Gastronomie, ebenso das Gesundheits- und Sozialwesen. Gute Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Zeitarbeitsfirmen. Ebenso ist die Situation auf dem Ausbildungsmarkt sehr gut.

Zwischen der Hochschule Rosenheim und dem Landkreis Rosenheim besteht seit 2004 eine Kooperationsvereinbarung, denn die Hochschule ist ein wesentlicher Bestandteil des wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens in der Region.

Das durchschnittliche verfügbares Einkommen der privaten Haushalte beträgt im Landkreis Rosenheim 25.241 Euro (2011). Das sind 114,3 Prozent im Vergleich zu Bayern.

Unten aufgeführt die einzelenen Gemeinden

  1. Gemeinde Albaching, 1.627 Einwohner
  • hat eine 1.200-jährige Geschichte, ländlich geprägt,
  • barocke Ortskirche St. Nikolaus.
  1. Gemeinde Amerang, 3.512 Einwohner
  • Tradition und die ländliche Struktur bewahrt,
  • Bauernhausmuseum, Automobilmuseum,
  • Konzerte im Schloss Amerang,
  • Landschaftsschutzgebiet “Freimoos” .
  1. Gemeinde Aschau im Chiemgau, 6.500 Einwohner
  • Burg Hohenaschau und Pfarrkirche,
  • Talstation der Kampenwandseilbahn – Wander- und Skigebiet auf der Kampenwand (1.669 Meter).
  1. Gemeinde Babensham, 2.896 Einwohner
  • Burg Kling,
  • große Anzahl von Kirchen und Kapellen,
  • Kapelle Frauenbründl, deren Wasser bei Augenleiden helfen soll.
  1. Stadt und Moorheilbad Bad Aibling, 18.000 Einwohner
  • ehemalige Kasernengelände als moderner, energieeffizienter Bau-, Hightech- und Bildungsstandort ausgebaut,
  • Internationales Gitarrenfestival “Saitensprünge”.
  1. Markt Bad Endorf, 8.900 Einwohner
  • Seenlandschaft, Teil des ältesten Naturschutzgebietes Bayerns,
  • eine der stärksten Jod-Thermalsolequellen Europas,
  • Gebirgstrachten-Erhaltungsverein “Edelweiß”, die Schützengesellschaften, die Gebirgsschützenkompanie,
  • religiöse Volksschauspiele.
  1. Gemeinde Bad Feilnbach Gemeinde, 6.922 Einwohner
  • das “bayerische Meran”,
  • reichhaltiges Moorvorkommen,
  • im Oktober Apfelmarkt.
  1. Gemeinde Bernau am Chiemsee, 6.600 Einwohner
  • Luftkurort, Tor zum  Chiemsee,
  • Königsee-Bodenseeradweg, Jakobspilgerweg, Grenzenlosrundwanderweg.
  1. Gemeinde Brannenburg, 5.718 Einwohner
  • Talstatiopn der Wendelstein-Zahnradbahn,
  • Wendelsteinhöhle.
  1. Gemeinde Breitbrunn am Chiemsee, 1.458 Einwohner
  • neubarocke Pfarrkirche St. Johannes,
  • “Malerkapelle” am Dorfweiher und “Stocker-Kapelle” über dem Langbürgner See,
  • Segelhafen, Strandbad.
  1. Markt Bruckmühl, 16.563 Einwohner
  • gefragter Wirtschaftsstandort,
  • Tierkundemuseum, Salus Auwaldbiotop.
  1. Gemeinde Chiemsee, 311 Einwohner
  • Bayerns kleinste Gemeinde,
  • Kloster Frauenchiemsee, Kloster Herrenchiemsee, Schloss Herrenchiemsee.
  1. Gemeinde Edling, 4.372 Einwohner
  • “Stoa”, ein etwa 200 Tonnen schwerer eiszeitlicher Findling,
  • Krippenhaus, Freilufttheater.
  1. Gemeinde Eggstätt, 2.800 Einwohner
  • größtes Naturschutzgebiet Bayerns,
  • Übergangs-, Nieder- und Hochmoore.
  1. Gemeinde Eiselfing, 2.943 Einwohner
  • Naturlehrpfad Schwarzmoosbach,
  • überwiegend  landwirtschaftlich geprägt.
  1. Gemeinde Feldkirchen-Westerham, 9.942 Einwohner
  • Deutschlands größte ehrenamtlich geführte Bücherei,
  • Heimat- und Brauchtumspflege.
  1. Gemeinde Flintsbach am Inn, 2.887 Einwohner
  • Volkstheater mit einer 340-jährigen Tradition,
  • Naturdenkmal “Gletscherschliff”.
  1. Gemeinde Frasdorf, 2.979 Einwohner
  • markantes Schlossgebäude Wildenwart,
  • Wallfahrtskirche St. Florian mit Flügelaltar, barocker Brunnenkapelle,
  • Höhlenmuseum.
  1. Gemeinde Griesstätt, 2.576 Einwohner
  • Kloster Altenhohenau.
  1. Gemeinde Großkarolinenfeld, 7.092 Einwohner
  • Bayerns erste evangelische Kirche,
  • Dorffest im Juli.
  1. Gemeinde Gstadt am Chiemsee, 1.369 Einwohner
  • Blick zur Fraueninsel,
  • Naturpark “Hofanger”.
  1. Gemeinde Halfing, 2.700 Einwohner
  • Opernfestival Gut Immling,
  • Landschaftsschutzgebiet “Halfinger Freimoos”.
  1. Gemeinde Höslwang, 1.236 Einwohner
  • meiste Sonnentage in Deutschland,
  • Pfarrkirche St. Nikolaus.
  1. Gemeinde Kiefersfelden, 6.261Einwohner
  • Luftkurort,
  • ältestes Volkstheater in Deutschland,
  • Museum im Blaahaus.
  1. Stadt Kolbermoor, 18.724 Einwohner
  • historische Werkssiedlung,
  • BMX-Anlage.
  1. Markt Neubeuern, 4.137 Einwohner
  • Schloss Neubeuern,
  • Wolfsschlucht,
  • alljährliche Marktbeleuchtung.
  1. Gemeinde Nußdorf am Inn, 2.595 Einwohner
  • Europas schönstes Dorf 2004,
  • traditionelles oberbayerisches Dorf.
  1. Gemeinde Oberaudorf, 4.856 Einwohner
  • Ski- und Freizeitgebiet Hocheck,
  • Fachklinik Bad Trissl.
  1. Gemeinde Pfaffing, 3.954 Einwohner
  • überwiegend durch Landwirtschaft geprägt,
  • Käserei Alpenhain.
  1. Markt Prien am Chiemsee, 10.135 Einwohner
  • einziger Kneippkurort Oberbayerns,
  • Galerie im Alten Rathaus, Heimatmuseum.
  1. Gemeinde Prutting, 2.332 Einwohner
  • wald- und seenreiche Umgebung,
  • Pruttinger Dorfstadl.
  1. Gemeinde Ramerberg, 1.349 Einwohner
  • Wanderege durch die Innauen und Naturschutzgebiet.
  1. Gemeinde Raubling, 11.745 Einwohner
  • 650 Hektar große Hochmoor der Hochrunst- und Sterntaler Filze.
  1. Gemeinde Riedering, 5.400 Einwohner
  • typische voralpenländische Landschaft,
  • Wallfahrtskirche in Neukirchen,
  • Volkstheater.
  1. Gemeinde Rimsting am Chiemsee, 3.604 Einwohner
  • Panorama auf Ratzinger Höhe (700 m).
  1. Gemeinde Rohrdorf, 5.438 Einwohner
  • ausgezeichnet als wirtschaftsfreundliche Gemeinde,
  • altes Bauernhaus aus dem Jahr 1725.
  1. Gemeinde Rott am Inn, 3.565 Einwohner
  • ehemalige Benediktiner-Abtei,
  • Klostergarten.
  1. Gemeinde Samerberg, 2.670 Einwohner
  • Hochriesbahn,
  • bewirtschaftete Almen, bayerischer und traditionsreicher Gaststätten.
  1. Gemeinde Schechen, 4.400 Einwohner
  • liegt an der Kreuzung zweier ehemaliger Römerstraßen,
  • Rathaus in Schechen, ehemaliger Adelssitz,
  • Vogelschutzgebiet.
  1. Gemeinde Schonstett, 1.239 Einwohner
  • Hofmarkschloss aus dem 15. Jahrhundert,
  • Park mit altem Baumbestand.
  1. Gemeinde Söchtenau, 2.627 Einwohner
  • Landschaftsschutzgebiet Moor- und Tallandschaften,
  • Gelegenheit zum Fischen, Segeln und Baden.
  1. Gemeinde Soyen, 2.665 Einwohner
  • Eisenbahnbrücke in Königswart,
  • zelten am Campingplatz mit Gasthaus.
  1. Gemeinde Stephanskirchen, 9.791 Einwohner
  • -Vorortsiedlungen und Gewerbebauten ,
  • reizvolles Naherholungsgebiet.
  1. Gemeinde Tuntenhausen, 6.696 Einwohner
  • alter Marienwallfahrtsort,
  • ehemalig Augustinerstiftskirche mit Kloster in Beyharting.
  1. Gemeinde Vogtareuth, 3.066 Einwohner
  • Behandlungszentrum der Schön Kliniken,
  • Sonderflugplatz für Hagelflugzeuge.
  1. Stadt Wasserburg am Inn, 12.449 Einwohner
  • geschichtsträchtige Stadt Altbayerns,
  • auf einer Halbinsel gelegene Altstadt,
  • viel kulturelle Angebote.

(Quelle: Landratsamt Rosenheim)

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Orte und Plätze im Landkreis Rosenheim

Schloss Herrenchiemsee

Auf der größten Insel des Chiemsees befindet sich das Neue Schloss Herrenchiemsee. König Ludwig II. von Bayern (1845 – 1886) lies es ab 1878 nach dem Vorbild von Schloss Versailles (Paris) erbauen. Es blieb jedoch in weiten Teilen unvollendet. Abgesehen davon entstand aus Geldmangel nur eine dreiflügelige Anlage.

Sehenswert sind vor dem Schloss die Wasserspiele und die Barock-Gartenlandschaft. Es lohnt eine Besichtigung des König Ludwig Museums, sowie des Alten Schlosses, der Galerie und Schlosskirche.

Fraueninsel mit Münster

Die Fraueninsel ist nur 12 ha groß und in einem 20 minütigen Spaziergang am Ufer entlang umrundet. Das Kloster Frauenwörth ist der Wallfahrtsort für die selige Irmengard. Sie ist die Schutzpatronin des Chiemgaus.

Sehenswert ist das Marienmünster von Frauenwörth. Sie ist eine dreischiffige, romanische Basilika mit Fresken aus dem Jahr 1130. Diese sind früheste Zeugnisse der romanischen Monumentalmalerei in ganz Europa. In unserer Zeit bietet das Kloster Einkehr- und Besinnungstage an.

Im Lindenhain sind die Tassilolinde und die Marienlindevermutlich. Sie werden auf über 1000 Jahre geschätzt.

Historische Stadt Wasserburg in der Innschleife

Wasserburg liegt auf einer Landzunge, die von alleiten vom Inn umflossen wird. Die historische Altstadt mit ihren bunten gotischen Häusern ist nahezu vollständig erhalten. Hier blühte bis ins 19. Jahrhundert der Salzhandel. Durch das Brucktor führte der Handelsweg für Güter aus dem Balkan, Österreich und Italien.

Die Burg und die Burgkapelle liegen auf einem Höhenrücken an der schmalsten Stelle der Landverbindung.

In den Sommerbierkeller wurde ein Museum eingerichtet. Es kannst im Rahmen von Bierkellerführungen besichtigt werden..

In Wasserburg sind sehr viele Künstler heimisch geworden.

Historisches Dorf Neubeuern

Das Wahrzeichen des Dorfes ist das Schloss Neubeuern aus dem 12. Jahrhundert. Die Anlage ist leider für die Öffentlichkeit nur selten zugänglich. Das Schloss diente als Kulisse für Fernsehfilme wie den Rosenheim Cops, TKKG-Drachenauge und Johannisnacht.

Der historischer Ortskern gilt als einer der schönsten in Bayern. Dazu zählen der malerische Marktplatz mit seinen historischen Fassaden, die Kirche Mariä Empfängnis, der Brunnen mit dem Heiligen Florian und der Torturm.

Die 300 Meter lange Wolfsschlucht ist ein Steinbruch aus dem 15. Jahrhundert.

Die Marktbeleuchtung, im Juli auf dem Marktplatz, zieht jährlich die Touristen an.

Für Wanderer interessant: es führt die 48,8 Kilometer lange SalzAlpenTour durch den Ort.

Die Wendelsteinbahn

Die älteste Hochgebirgsbahn Deutschlands führt zum Wendelstein hinauf. Vor über 100 Jahren wurde sie als Wunder der Technik gefeiert. Über zwölf Brücken, zehn Lawinengalerien und sieben Tunnels führt ihr Weg mit 30 km in der Stunde nach oben und mit 15 Stundenkilometern wieder bergwärts. Die Zahnradbahn beschäftigt ca. 22 Mitarbeiter. Die Züge verkehren im Halbstundentakt. Die Oldtimerzüge werden für historische Fahrten genutzt. Zweifellos ein ganz besonderes Erlebnis ist die Mondscheinfahrt auf den Wendelstein oder die Sonderfahrt “LEBEN IM DUNKEL”.

Der Wendelstein gehört zu Münchens Hausbergen. Der Blick von hier reicht von der Kampenwand bis in die Allgäuer Alpen. Wendelsteinhaus ist purer Genuss auf 1.724 m Höhe, egal ob im Bierstüberl, in der Münchner Stube oder beim Gacher Blick am Gipfel.

Das Wendelsteinkirchlein ist das Wahrzeichen und Deutschlands höchstgelegene Kirche. Damit nicht genug: es gibt eine Höhle, und die Sternwarte, den schönen Gipfel- und Panoramaweg. Auf dem Wanderweg Wendelstein nach Bad Feilnbach geht es durch das malerische Jenbachtal.

Das ältestes Naturschutzgebiet Bayerns

Eine Gruppe von 17 Einzelseen mit einer Gesamtfläche von rund 3,5 Quadratkilometern bilden die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte. Sie ist Teil des ältesten Naturschutzgebietes in Bayerns (seit 1939). Die Seenplatte mit ihren Übergangsmooren der zählt zu den ökologisch bedeutendsten Kostbarkeiten des Voralpengebietes.

Offene Wasserflächen, Schwimmblatt- und Verlandungszonen, Bäche und Tümpel, Bäche, Moorinseln, Auen und lichte Wälder ursprüngliches Gesicht. Dort gibt es Eiszeitrelikte wie der Hochmoor-Perlmuttfalter oder die Zierliche Moosjungfer. Beide sind heute vom Aussterben bedroht. Zudem ist die Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte ein Eldorado für seltene Vogelarten, Tagfalter und mehr als 40 Libellenarten.

Wanderungen,Radausflüge und Spaziergänge sind in dieser Gegend eine wahre Wohltat.

Das ältestes Moorbad Bayerns in Bad Aibling

Mitten in der Stadt sprudelt die Desiderius-Quelle mit ihrem fluor- und jodhaltige Heilwasser aus einer Tiefe von fast 2.300 Metern.

Um 1840 wurde der Grundstein für die Aiblings “Solen- und Schlamm-Bade-Anstalt” gesetzt und der Weg vom Ort zum staatlich anerkannten Bad gelegt. Die Wirksamkeit des Moors beruht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auf seinem physikalischen Verhalten und dem hohen Anteil an Huminsäuren.

Der sieben Hektar große Kurpark läd zu einem Spaziergang im Moorgarten, auf dem Wasserlehrpfad, im Duft- und Tastgarten und im Heilpflanzengarten ein.

Höchstes Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen

Die Kampenwand ist ein 1669 m hoher Berggipfel auf deren Ostgipfel ein 12 Meter hohes Gipfelkreuz steht. Das Gipfelkreuz wird auch als Chiemgaukreuz bezeichnet. Am 26. August 1951 erfolgte die Einweihung mit kirchlichem Segen. Das vorherige Kreuz, war durch einen Blitzschlag zerstört worden. Das neue Kreuz erinnert an die Chiemgauer Opfer der beiden Weltkriege und wurde durch die Bürger der Gemeinde Höslwang aufgestellt. Zu besonderen Anlässen wird das Gipfelkreuz nachts beleuchtet.

Das ältestes Volkstheater Deutschlands

Das Ritterschauspiele im Dorftheater Kiefersfelden (seit 1618) ist das einzige noch bestehende Theater seiner Art.  Laiendarsteller spielen auf Drehkulissenklappbühne unter Mitwirkung der Musikkapelle Kiefersfelden jedes Jahr ein Drama aus dem 19. Jahrhundert in traditioneller Aufführung. Das Volkstheater am Hang des Buchberges hat zwei Etagen und ein Dachgeschoss. Zur Bergseite hin befindet sich die barocke Bühne und der Zuschauerraum. Der Zuschauerraum bietet 500 Sitzplätze.

Prien a. Chiemsee

Der Kneipp- und Luftkurort liegt direkt am Chiemsee. Die Ortsbezeichnung leitet sich vom keltischen Begriff für den Fluss Prien ab.

Statistik:

  • Prien hat  10.075 Einwohner,
  • ein Fläche von 20.69 km²,
  • die Postleitzahl lautet 83209,
  • das Kfz-Kennzeichen RO,
  • die telefonische Vorwahl 08051,
  • liegt 533,0 m über NN.

Die Gegend wird heute vor allem vom Fremdenverkehr geprägt, trotzdem hat sich der ländliche und familiäre Charakter erhalten.

Der Ort ist der touristische Dreh- und Angelpunkt am Chiemsee. Es gibt den Hafen der Chiemseeschiffahrt mit seinem ganzjährig regelmäßigen Schiffsverkehr und eine historische Dampflokbahn. Diese kleine Bahn am Chiemsee verbindet seit dem Jahr 1887 auf einer Strecke von 1,8 km den Hafen Prien-Stock mit dem Bahnhof in Prien-Mitte. Sie gilt heute als älteste ununterbrochen in Betrieb stehende Dampfstraßenbahn der Welt.

Die Galerie im Alten Rathaus widmet sich der Tradition der Chiemsee Maler.

Das 1913 gegrundete Heimatmuseum befindet sich jetzt im Jahr 1837 erbauten Handwerkeranwesen “Beim Mayerpaul”. und Es zeigt bedeutende Stücke zur Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde des westlichen Chiemgaus.

Sehenswert sind die  “Bauernstuben”, “Handwerkerzimmer” und die Darstellung der Chiemgauer Tracht mit dem bekannten “Priener Hut”.

Neben den breitgefächerten Freizeit- und Kulturmöglichkeiten gibt es auch erlesene Konzerte in besonderer Umgebung.  So z.B. auf der Herreninsel im Märchenschloss des König Ludwig II.

Sehenswürdigkeiten:

  • ehemaliger Pfarrhof, Alte Rathausstraße 1,
  • Wappenstein, Alte Rathausstraße 1 a,
  • Haustür, Alte Rathausstraße 9,
  • ehemaliger Königlicher Wartepavillon, Bahnhofplatz; Nähe Bahnhofplatz,
  • Wettersäule, Schulstraße,

Ausflugsziele:

  • Themenwanderungen abseits bekannter Wege zu den interessantesten Flecken von Prien und seinem Umland.
  • Priental mit dem längsten Wildbach Bayerns.
  • Führung auf der Herreninsel mit einem Zeitgenossen König Ludwigs II.
  • Die Landschaft auf dem Chiemsee Rund- und Radweg rund um den Chiemsee mit dem Fahrrad erkunden.
  • In der Abendsonne auf dem Chiemsee die Welt der Fledermäuse erkunden.
  • Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen.

Veranstaltungen:

  • Der großen Antiquitätenmarkt in der Fuißgängerzone. Auf 430 langen Metern ist die Verkaufsfläche mit Bäuerlichem und Sakralem aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert belegt.
  • Der Christkindlmarkt in Prien und auf der Fraueninsel.
  • Große Sternfahrt der Chiemsee-Flotte.
  • Spiel, Spaß und Livemusik zum Musikfestival Swinging Prien.
  • Seitenwechsel – bwechslungsreiche Lesungen an ungewöhnlichen Orten der etwas anderen Art.
  • Internationales Radkriterium “Rund um den Marktplatz”.

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Die Stadt Rosenheim und ihre Geografie

Die Stadt Rosenheim liegt im Zentrum Südbayerns und ist eine Schul-, Kultur- und Sportstadt. Sie ist Hochschulstandort und das wirtschaftliche Zentrum für Industrie, Handel und Handwerk in der Region. Zusätzlich bilden Landwirschaft, Gastronomie und Fremdenverkehr einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Für Gäste aus nah und fern ist sie zudem eine Einkaufs- und Erlebnisstadt. Gute Verkehrsanbindungen tragen zur wirtschaftlichen Bedeutung der gesamten Region bei. Das Wirtschaftszentrum umfaßt ein Gebiet mit ungefähr 500.000 Einwohnern. Pendler aus den österreichischen Bundesländern Tirol und Salzburg kommen und täglich pendeln über 13.000 Menschen in Richtung München.

Die Stadt Rosenheim ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Entfernungen zu anderen Städten betragen:

  • zu München (nordwestlich) beträgt etwa 60 Kilometer,
  • zu Salzburg (östlich) etwa 80 Kilometer,
  • zu Innsbruck (südwestlich) etwa 110 Kilometer,
  • zum Brennerpass (Richtung Italien) etwa 130 Kilometer.

Am Rosenheimer Bahnhof halten Züge auf der Eisenbahnstrecke München/Salzburg/ und München/Verona (Italien) und der Transitstrecke Salzburg/Innsbruck (Österreich). Auch das Autobahndreieck Inntal liegt in der Nähe der Stadt.
Begründet durch seine Lage hat die Region und die Stadt Rosenheim einen hohen Freizeit- und Urlaubswert. Sie hat sich zu einem starken Fremdenverkehrsgebiet entwickelt. Im nahen Umkreis befinden sich der Chiemsee, der Simssee, das nördliche Alpenvorland mit dem Wendelstein, der Kampenwand und dem Hochries. Zudem prägt der Fluss Mangfall, sowie Landschafts- und Naturschutzgebiete die Landschaft. Die Stadt Rosenheim selbst liegt im Rosenheimer Becken, einem vom Inntal-Gletscher ehemaligen Gletschersee der letzten Eiszeit.

Zahlenspiegel und Fakten der Stadt Rosenheim in aller Kürze:

  • die Lage ist : 47°51 `nördliche Breite und 12°8 `östliche Länge von Greenwich,
  • die Höhe der Stadt beträgt: 440 – 470 m über NN,
  • die Fläche beträgt: insgesamt 3722 ha,
  • davon Gebäude-, Freifläche: 1028 ha
  • und Betriebsfläche: 372 ha.

Das Klima der Stadt Rosenheim

Das Stadtgebiet liegt in einer gemäßigten Klimazone. Im Jahresdurchschnitt liegt daher die Temperatur um die 9,4°C – die maximale Temperatur beträgt 13,9 °C, die minamle Temperatur 4,9°C. In den warmen Sommermonaten Juli und August werden durchschnittlich 17,2 bis 18,9°C erreicht. Die tiefsten Temperaturen im kalten Dezember und Januar werden im Durchschnitt mit -0,3 bis -0,9°C angegeben. Die Niederschlagsmenge liegt mit 700 mm deutlich über dem Durchschnitt vom Deutschland. Für Rosenheim beträgt sie 1310,6 mm. Der Juli ist auf die Menge bezogen der regenreichste Monat im Jahr. Die monatlichen Regentage betragen 12 bis 16 an der Zahl. Im Mai gibt es mit 7,4 Stunden am Tag den meisten Sonnenschein.

Das Wetter in Rosenheim ist warm und gemäßigt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 9,8° C. Die jährliche Niederschlagsmenge von 636 mm liegt deutlich über dem Durchschnitt., selbst in den trockenen Monaten. Am wenigsten gibt es im Monat Januar Niederschlag. Der niederschlagsreichste und wärmste Monat des Jahres ist der Juli.

Die Stadt Rosenheim und Ihre Geschichte

Die Entstehung

Die günstige Lage des Inntales lockte bereits im Jahr 15 v. Chr. die Römer an und sie gründeten zu beiden Seiten des Inns Provinzen. Wenig später kreuzten hier zwei wichtige Handelswege.
Im 1. bis 5. Jahrhundert entstand an der Innbrücke eine römische Militärmacht und die Militärstation “Pons Aeni”, die der Handelskreuzung Schutz bieten sollte. Zudem entstand etwa in 5 Kilometer nördlicher Entfernung zum heutigen Rosenheim eine Siedlung und ein Töpfereizentrum.

Im Mittelalter

Im Jahr 1232 wurde der Name Rosenheim erstmals urkundlich erwähnt. Zwei Jahre später dann auch der Ort. Wieder etwas später, 1276, wurde die Innbrücke und der Salzhandel amtlich benannt. Der Salzhandel und die Inntalschifffahrt brachten einen Entwicklungsschub für Rosenheim. 1328 erhielt Rosenheim das Marktrecht und im Jahr 1508 seine erste Marktordnung. Rosenheim wurde Umschlagplatz für alle Arten von Gütern. Auf dem Inn wurden Vieh, Getreide, Waffen, Salz und Seide zwischen Hall in Tirol bis nach Wien und Budapest transportiert.
Die Geschichte der Stadt ist aber auch gekennzeichnet durch zwei verheerenden Pestepidemien, vernichtende Großbrände, schlimme Hochwasserkatastrophen und die Folge des Dreißigjährigen Krieges mit Raub und Plünderung.

In unserer Zeit

1810 bekam Rosenheim eine Saline. Es wurde erstmals Salz gesotten und ein Zentrum der bayerischen Salzproduktion entstand.
1854 erscheint die erste Ausgabe des “Rosenheimer Anzeigers”. In seiner 40. Ausgabe, am 2. Oktober 1864 wurde darin das Stadtrecht durch König Ludwig II. bekannt gegeben.
Eine weitere Expansion brachte der Anschluss an die Eisenbahn. Dieser 1858 eingeweihte Bahnhof dient heute als Rathaus und Filmkulisse (Empfangsgebäude).
1860 entstand die erste Buchdruckerei und es eröffnete eine Buchhandlung in Rosenheim.
Seit 1861 feiert Rosenheim auf der Loretowiese ein Volksfest. Das Herbstfest war damals noch ein landwirtschaftliches Bezirksfest mit Industrieschau. Die Veranstaltung entwickelte sich mit der Zeit jedoch immer mehr zu einem Volksfest mit großen Bier- und Weinzelten und Schaustellern. Das Fest endet mit einem Zapfenstreich.
In den Jahren zwischen 1862 bis 1893 schritt die Entwicklung rasch voran. Es entstanden das Gaswerk und das Krankenhaus an der Ellmaierstraße. Es gründete sich der Trachtenverein. Neben dem Schlachthof und dem Wasserwerk entstanden noch das Elektrizitätswerk.
Ausgehenden des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts prägte der Gründerzeit- und Jugendstil das Stadtbild.
Die Gründung der weltbekannten Firmen Kathrein und Klepper erfolgte 1919.
1925 wurde in Rosenheim das Holztechnikzentrum gegründet und einige Jahre später das Stadtarchiv sowie die Städtische Galerie eröffnet.
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung um das Jahr 1950 setzte auch eine rege Wohnbautätigkeit ein. Das Hauptaugenmerk waren die Stadtteile Küpferling, die Erlenau und das Kasernenviertel Lessing- und Leiblstraße.
Seit dem Jahr 1971 hat die Stadt Rosenheim eine Fachschule und der Lehrbeginn erfolgte. Die Stadt wurde 1978 mit der Eingemeindung der Gemeinden Aising, Pang und Westerndorf St. Peter erweitert.
Im Jahr 2010 fand unter dem Motto “Innspiration” die bayerische Landesgartenschau statt und zeigte Rosen- und Mustergärten.
Rosenheim feierte 2014 seine 150 Jahre Stadterhebung.

Die Namensgebung

Wie es zu dem Namen Rosenheim kam, ist nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise ist der Erbauer der Burg, der Wasserburger Hallgrafen, Namensgeber. Die Hallgrafen hatten in ihrem Wappen Rosen. Vielleicht wurde der Namen auch von den Pferden, den Rössern, die in Rosenheim ihren Stall hatten. Auch dies wäre möglich: ein Mann mit dem Namen Roso hat den Ort gegründet.

Freizeit und Privatleben

Lohnende Sehenswürdigkeiten

Das Mittertor

Es ist das einzige erhalten Tor von fünf Markttoren. und das älteste Gebäude der Stadt Rosenheim. An der Fassade befindet sich eine weiße Rose auf rotem Grund – das Wappen der Stadt. Vor dem Jahr 1350 war es das Osttor des Marktes. Seit dem 15. Jahrhundert trennte es den Äußeren Markt vom Inneren Markt. Gleichzeitig diente es als Zollstelle und beherbergte bis zum 19. Jahrhundert das Stadtschreiberzimmer. Der markante Zwiebelturm wurde 1641 nach einem großen Brand angebracht.

Die Kunstmühle in der Kunstmühlstraße

Die Kunstmühle ist ein ehemaliger Industriekomplex. Die verschiedene Bauteile wurden in den Jahren von 1855 bis 1916 errichtet. Ab 1990 erfolgte eine aufwendige Sanierung. Heute dient der Komplex für die Gastronomie-, Büro- und Wohnungsnutzung.
Das Kraftwerk der Kunstmühle befindet sich in der Klepperstraße am Mangfallkanal. In der oberen Etage und den Ausstellungsräumen hat der Kunstvereins Rosenheim e.V. seine Domizil gefunden.

Der Lokschuppen

Hier schlägt das kulturelle Herz der Stadt Rosenheim. Das 1988 umgebaute Maschinenhaus der ersten Betriebswerkstätte (Eisenbahn) ist für seine Landes- und Sonderausstellungen über die Landesgrenze hinaus bekannt. Zwischen den jährlichen thematischen Ausstellungen finden kleinere Ausstellungen, Regional- und Spezialmessen statt.

Mangfallpark, das ehemalige Landesgartenschaugelände

Unweit der Altstadt entfernt erstreckt sich der Mangfallpark. Von hier aus gleitet der Blick hinüber zum Mangfall, den Inn und die Alpen. Breite Panoramawege laden zum Spaziergang ein und die geruhsamen Sitzbänke zur Entspannung. Für die Kinder gibt es Spielplätze, Klettergerüst und eine Kajakstrecke. Der Park wurde nach der Landesgartenschau 2010 der Öffentlichkeit übergeben und ist nun Ausstellungsgelände und Freizeitpark. Das Gelände ist auch im Sportbereich ein Anziehungspunkt. Hier finden Drachenbootrennen, Slackline und Kajakwettbewerbe statt. Seit dem Jahr 2011 ist auch das im Mangfallpark stattfindende Rosenheimer Sommerfestival ein Highlight. Jedes Jahr im Monat Juli treffen sich hier bekannte Künstler um im schönen Konzertgelände ein Sommermärchen zu gestalten.

Besondere Orte

Der Salingarten in der Salinstraße 1 (Skulpturengarten / Kultur + Kongress Zentrum)
Der Salingarten ist seit 1987 eine öffentliche Grünanlage mit Skulpturengarten und liegt vor dem Kultur- und Kongress Zentrum. Hier sind Großplastiken bedeutender Bildhauer aus Rosenheim und Umgebung zu sehen sind. Sie nutzen den Salingarten als Freiluftmuseum und dürfen und ihre Objekte so der Öffentlichkeit zeigen.
Der Park ist kreisförmig angeordnet. Er liegt sehr zentral und ist durch eine Fußgängerzone mit der Innenstadt verbunden.
In der Zeit von 1810 bis 1958 stand hier eine Saline.

Das Rathaus

Das heutige Rathaus hatte früher eine andere Aufgabe. Nach nur drei Jahren Bauzeit wurde es 1858 als erster Bahnhof in Rosenheim eingeweiht. Bereits 1878 hat sich die Stadt entschlossen den Bahnhof zu verlegen. Seit dem wird das Gebäude als Rathaus genutzt.

Namhafte Plätze und Straßen

In der Stadt fallen kleine Straßenschilder mit Erläuterungen auf, auf denen Informationen über die Namensgeber stehen.
Das ergibt interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt und ihren Persönlichkeiten.

Der Gillitzerblock an der Ecke Gillitzerstraße zur Münchenerstraße undPrinzregentenstraße

Die 15 Häuser wurde 1894-1897 von Thomas Gillitzer gebaut. Gilitzer war ein Münchner Unternehmer. Er prägte mit seinem Prachtbau maßgeblich das Stadtbild. Die historischen Gebäude wurden Mitte der 1970er-Jahre durch zwei große Bauten erneuert und ersetzt.

Das Solepumpen-Haus in der Salinstraße

Das Rosenheimer Solepumpenhaus könnte eine interessante Heimatgeschichte son Salz und Sole erzählen. 1808/09 wurde mit dem Bau der neuen Saline begonnen. Die Leitung mußte im Gelände Unterschiede in der Höhe meistern. Das geschah mittels eines Wasserrades und einem Kolbenwerk. Dieses trieb dann eine Pumpe an und beförderte das salzhaltige Wasser zur Hochreserve.
Das Solepumpenhaus ist heute das einzige erhaltene Gebäude der ehemaligen Rosenheimer Salinenanlage.

Der Max-Josefs-Platz in der Fußgängerzone

Der Max-Josefs-Platz ist das Herz der Rosenheimer Innenstadt. Der historische und ältere Marktplatz ist seit 1984 eine belebte Fußgängerzone. Umgeben von sehenswerten Bürgerhäusern im Stil von Inn-Salzach bilden sie mit den typischen Arkaden und Laubengänge einen idealen Platz für den Handel.. Ebenso die hinter aufragenden Vorschussmauern nur sehr wenig sichtbaren Grabendächer. Sie waren ein Zeichen für den Wohlstand der frühen Handelsstadt.
1. Haus Nr. 4 – Ellmaier-Haus, Innenstadthaus mit “Himmelsleiter”,
2. Haus Nr. 20 – Fortner-Haus, Patrizierhaus,
3. Haus Nr. 22 – ehemaliges Rathaus.

Der Ludwigsplatz

Der Ludwigsplatz war Teil des Äußeren Marktes. Er entstand im 15. Jahrhundert als Ergebnis der Ausdehnung und Stadterweiterung. In den letzten Jahren wurde er umgestaltet. So wurde der Stadtbach zum Teil und stellenweise wieder freigelegt.

1. Der Fischbrunnen:

Er wurde 1928 von Prof. Albertshofer gestaltet. Der vor dem Reindl-Haus stehende Brunnen erinnert an den ehemaligen Fischmarkt. Der Fisch in der Hand der Brunnenfigur gab ihn seinen Namen.

2. Die Kugel am Schuhhaus Reindl:

Sie stammt aus der Zeit der napoleonischen Kriege und erinnert an das Jahr 1810.

3. Direkt von heimischen Produzenten

Landfrische Produkte gibt es von Donnerstag bis Samstag auf dem “Grünen Markt” zu kaufen.

Freizeitaktivitäten

Freizeitangebote, die sich in Rosenheim zum Besuch anbieten:

  • Die Rosenheimer Badeseen – am Stadtrand von Rosenheim umringt von Bäumen und Wald liegen der Happinger See (Baggersee), der Happinger-Au-See und der Floriansee (Trainings- und Übungssee der Freiwilligen Feuerwehr).
  • Das Hans-Klepper-Hallenbad in der Stemplinger Straße 2 – Schwimmbecken, Kinder- und Babybecken sowie Sauna und Wellnessbereich.
  • Das beheizte Freibad Rosenheim in der Chiemseestraße 14 – mit Familienbecken und Schwimmerbecken für Sportschwimmer.
  • Die Fernradwanderwege – der Inntal-Radweg bis nach Passau, der Mangfallradweg, der Mozart-Radweg, die Via Julia, und der Salzradweg treffen sich in Rosenheim.
  • Die Wanderwege in Rosenheim – SalzAlpenSteig nach Prien, den Uferweg um den Simssee.
  • Die heimische Bergwelterkunden am Hochries, an der Kampenwand, am Wendelstein und auf dem “Bergwalderlebnisweg Staffen” .
Weiterhin gibt es in Rosenheim:

Beachvolleyballanlagen, Bogenschießanlagen, Bolzplätze, Golf-Anlage, Kajak-Slalomstrecken, Kinderspielplätze und Kletteranlagen, Kunsteisstadion, Multiplexkino, Sternwarte, Skater-, Tennis- und Squashanlagen, Waldseilgarten.

Der Einzelhandel in der Stadt Rosenheim

Die Stadt Rosenheim ist eine Einkaufs- und Erlebnisstadt. Attraktive Läden, hochwertige Boutiquen und alteingesessene Geschäfte prägen die Innenstadt. Im Einzelhandelsangebot in Rosenheim ist alles zu finden – in Ruhe und ohne Stress.

Rosenheim wird größer

Happing wurde bereits am 1. Juli 1967 ein Teil dieser Stadt Rosenheim. 1978, am 1. Mai , gab es eine Gemeindereform. Die bis dahin selbstständige Gemeinde Aising und ein großer Teil der aufgelösten Gemeinden Pang und Westerndorf-Sankt Peter ergänzten nun das Stadtgebiet. Ein kleiner Bereich der Gemeinde Kolbermoor kam am 1. Juli 1980 hinzu.
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